| 20.09.1885 | erstes offizielle Pferderennen in
Hassloch auf Initiative des Zweibrücker Gestütsreferendars |
| 04.07.1886 | Gründung des Pfälzischen Rennvereins
Neustadt a.d. Haardt |
| 27.03.1887 | erste Generalversammlung des
neugegründeten Vereins |
| 19.05 1887 | Erstes Rennen des Pfälzischen
Rennvereins Neustadt a.d. Haardt, bestehend aus fünf
landwirtschaftlichen sowie zwei Herrenreiten |
| 1888 | es
wurde ein 30-Jahres-Vertrag mit der Gemeinde Hassloch abgeschlossen,
dass diese unentgeltlich ein Grundstück zur Abhaltung der Rennen zur
Verfügung stellt. Christi-Himmelfahrt wird als Renntag
festgelegt |
| 1889 | Der
Pfälzische Rennverein schliesst sich dem 1867 gegründeten Union-Club
(Vorläufer des Direktorium
für Vollblutzucht und Rennen) in Berlin an |
| Ende
1889 | Kauf der Tribünen des aufgelösten Rheinischen
Rennvereins |
| 1892 | Aufgrund
eines Blitzschlages brennen die Tribünen vollständig ab und
werden
durch neue ersetzt |
| 1894 | seine
Königliche Hoheit Prinz Ludwig von Bayern gibt sich die Ehre eines
Besuches zum Rennen |
| 1898 | Umbau
und Vergrösserung der damals nur 1.200 m langen Bahn auf eine
Länge von
2.200m und einen 650m langen, fairen Einlauf. Die Jagdbahn sowie eine
Trainierbahn im Wald werden angelegt. |
| 1900 | werden
erstmals zwei Renntage abgehalten sowie die Trainingsanlage und
Stallungen ausgebaut. |
| 04.06.1902 | seine
Königliche Hoheit Prinz Ludwig von Bayern besucht die Hasslocher
Trainieranstalt sowie das Pferderennen |
| 1913 | Umbennungen
des Pfälzischen Rennverein Neustadt a.d. Haardt in Pfälzischen
Rennverein Hassloch e.V. |
| seit
1924 | unter
Führung von Karl Freiherr von Gienanth Ausbau der Stallungen, des
Geläufs und des Zuschauerbereichs - Erhalt der Trainingszentrale |
| 1935/1936 | Anlegen
eines Sees für Seejagdrennen |
| 1937 | Einführung
einer Startmaschine |
| 17.09.1946 | Neugründungsversammlung
des Pfälzischen Rennverein Hassloch e.V. |
| 06.10.1946 | Aufrgund
größten Entgegenkommens der französischen Besatzungstruppen konnte
wieder ein deutscher Renntag veranstaltet werden |
| 20.10.1946 | deutsch-französischer
Gemeinschaftsrenntag wird mit allein in Mannheim über 20.000 verkauften
Eintrittskarten ein voller Erfolg |
| 1947
bis 1952 | bauliche Veränderungen sowie Verbesserung
des Geläufs mit Hilfe der französischen Besatzungstruppen |
| 27.03.1952 | Ulrich
Freiherr von Gienanth übernimmt die Geschicke des Vereins und läutet
mit dem Abschluss neuer Verträge mit der Gemeinde, umfangreichen
Verbesserungen auf dem Rennbahngelände und den Räumlichkeiten eine
"neue Ära" in der Vereinsgeschichte ein |
| 1957
bis 1972 | Europas einst wertvollstes Steeplechase,
das Mannheimer
Badenia-Jagdrennen, findet bedingt durch Bombenschäden in
Hassloch eine neue Heimat |
| 1978 | Neubau
einer Stahlträger-Betonkonstruktionstribühne |
| 1982 | "Ako"
trainiert in Hassloch von Hans-Günter Heibertshausen und geritten von
Erwin
Schindler gewinnt das "blaue Band" im Deutschen Derby |
| 1993 | Bau
einer zweiten Tribüne |
| 01.06.2000 | erlebte
der Pfälzische Rennverein Hassloch einen seiner Höhepunkte, als er an
seinem traditionellen Himmelfahrtsrenntag einen Besucheransturm erlebte
und den höchsten Totalisatorumsatz erzielte, der je auf einer
süddeutschen Bahn erreicht wurde |
| Quellen: | 100
Jahre Pfälzischer Rennverein 1886-1986 - Rückblick - Umschau - Ausblick
anlässlich des Jubiläums 1986
Archiv des Pfälzischen
Rennverein Hassloch e.V. |