01. März 2008
Pressetext Verband Südwestdeutscher Rennvereine
von Jürgen Braunagel

Keine Änderungen in der Besetzung der Vorstandschaft ergaben die Neuwahlen bei der 74. Mitgliederversammlung des Verbandes Südwestdeutscher Rennvereine, die am Samstag im Rathaussaal der pfälzischen Gemeinde Hassloch über die Bühne ging. Präsident der 20 Clubs umfassenden Vereinigung bleibt damit Michael Himmelsbach (Mannheim), dessen Vize Otto Lins (Eschborn) ebenfalls das einstimmige Votum erhielt. Auch die anderen Vorstandsmitglieder wurden ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt. Helma Schmitt, die Ehrenpräsidentin des Pfälzischen Rennvereins Hassloch, gehört auf eigenen Wunsch dem Vorstand künftig nicht mehr an. Der frei gewordene Platz wurde nicht besetzt, sodass künftig acht statt bisher neun Vorstände den Verband anführen. Helma Schmitt wurde für ihre Verdienste mit dem Goldenen Ehrenabzeichen des Verbandes ausgezeichnet.

Im Rahmen der Veranstaltung erhielt Vanessa Rodenbusch (Lebach) eine besondere Ehrung. Die Amazone hatte im Vorjahr die Weltmeisterschaft der Amateurrennreiterinnen gewonnen, wofür sie unter dem Beifall der Anwesenden ausgezeichnet wurde. Geehrt wurde zudem Michael Rosport (Lebach) für seinen dritten Platz bei der Weltmeisterschaft der Amateurrennreiter.

Gastredner der Mitgliederversammlung war Engelbert Halm, das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen. Dahinter verbirgt sich die Dach-Organisation des Galopprennsports. Halm erläuterte den Anwesenden den Stand der Dinge der vor gut einem Jahr begonnenen Strukturreform, die den Galopprennsport in die Neuzeit führen soll.


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